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E-Mobilität: BDEW fordert stärkere Nutzung des Flächentools

Der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft fordert Verantwortliche auf, dass sogenannte Flächentool (flaechentool.de) mit Leben zu füllen. Das Flächentool soll dazu dienen, den Aufbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge zu beschleunigen. Im Flächentool können laut BDEW Liegenschaften des Bundes, der Länder und Kommunen sowie von Unternehmen erfasst werden, damit Projektentwickler diese Flächen prüfen und Angebote für den Aufbau von Ladesäulen abgeben können.

Allerdings sind im Flächentool laut BDEW bislang wenige Liegenschaften der öffentlichen Hand enthalten, darunter keine Flächen des Bundes sowie nur wenige Standorte der Bundesländer. Kommunen und kommunale Unternehmen meldeten zwar mehr Flächen. Von den über 10.000 Kommunen in Deutschland nutzt laut BDEW allerdings nur ein einstelliger Prozentbereich das Flächentool. Die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung Kerstin Andreae meint: „Die Bundesregierung sollte […] das Flächentool zeitnah mit Leben füllen.“

Dafür sollen unter anderem Liegenschaften des Bundes und bundeseigener Betriebe wie der Deutschen Bahn überprüft und die potenziell für den Ladeinfrastrukturausbau geeigneten Flächen dort hinterlegt werden. Außerdem fordert der BDEW, mehr Transparenz für Projektentwickler und den Bund zu schaffen. Dies könne mit einer Übersicht gelingen, die Aufschluss darüber liefert, welche Städte und Gemeinden bereits Liegenschaften ausgeschrieben oder Flächen in ihren Bebauungsplänen ausgewiesen haben.

Quelle: bdew.de/flaechentool.de
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Christian BraunBenedikt Sarnoch
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